Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Wir proben jeweils am Mittwochabend von 20.00 - 21.30 Uhr im Ref. Kirchgemeindehaus in Mollis
Sängerreise Sonntag 9. September 2018 Bereits um 07.30h starteten wir unsere Reise zum Bodensee. Der Kaffeehalt in Bazenheid weckte dann die zum Teil  noch verschlafene Gesellschaft endgültig auf. Der Kreisel in Affeltrangen, mit seiner grossen Apfelskulptur, zeigt u ns  unmissverständlich, dass wir nun durch Mostindien fuhren. Die Geografie ist hier etwas verwirr lich: Häuser, Feld,  Wälder und keine Berge, an denen man sich orientieren kann. Die Sicht auf den Bodensee brachte dann die Erlösung. Mit Schwung gings in Kons tanz auf die Fähre, und schon  rauschten wir Meersburg entgegen. Viele, viele Leute hatten an diesem Sonntag die gleiche Idee, den Affenberg zu  besuchen. Störche umsegelten die Gebäude am Eingang, klapperten in ihren Nestern und boten gegen den blauen  Himme l einen majestätischen Anblick. Die Berberäffchen wohnen  in mehreren Hektaren grossen Gehege möglichst artgerecht. Ihre Art ist vom Aussterben  bedroht. So beteiligt sich das Gehege auch an der Auswilderung. Man ist sehr um die Natur bemüht und lässt sie oft für sich wirken. Auch nach dem Mittagessen in der Selbstbedienungsschenke fielen bei der Weiterfahrt das üppige  Grün, prächtige Wälder, grosse Rebenflächen und Obstbäume (Hoch - und Niederstämmer) auf. Das altehrwürdige Städ t chen Lindau ist mit seinen Gäss chen, den sympathisch präsentierten kleinen Läden, dem reichlich bemalten  Rathaus und vor allem den Kirchen sehenswert. Eine uralte Orgel beeindruckt die Besucher der Stephanskirche. Einmalig dürften hier auch die umklappbaren Banklehnen sein. Man kann, we nn sich die Sitzreihe einigt ist, vor - oder  rückwärts schauen. Über Bregenz und Diepolsau, der Schweizergemeinde Vora r lberg, er r eichten wir bald einmal  Sargans zur letzten Einkehr. Ein wunderschönes Abendrot beschloss die gelungene Reise . CW
Geh, wohin du willst: Wo du auch Menschen triffst, überall wird dir ihre Musik ihr innerstes Wesen erschließen.
Sängerreise Sonntag 8. September 2019
Strömender Regen! Was gibt das wohl für einen Ausflug in die Berge? Am Bahnhof dann die Überraschung – 17 strahlende Gesichter, es waren alle Angemeldeten gekommen! Gut ausgerüstet fuhren wir über Chur nach Arosa. Schneeregen empfing uns. Aber im prächtig ausgebauten, ehemaligen Güterschuppen stieg die ohnehin schon gute Stimmung bei Gipfeli und Kaffee weiter. Wegen des garstigen Wetters verzichteten wir vorläufig auf den Fussmarsch ins Bärenland. So brachte uns die Seilbahn aufs Weisshorn. Rund 250 Plätze bietet das grosszügige Restaurant mit seinen grossen Panoramafenstern, von denen aus man die grossartige Bergwelt bestaunen könnte. Aber – alles weiss. Die Sicht betrug höchstens hundert Meter. Dafür empfing uns eine Ländlerkapelle mit lüpfigen Walzern, Schottisch und Märschen. Während die einen den Takt auf den Tisch klopften und ein wenig die Hüften wiegten, zog es Erika und Richard aufs Parkett, ein Tänzchen auf 2653 M. ü. M.  Nach dem Essen trennten wir uns bei der Mittelstation. Der grössere Teil wagte sich über die stellenweise rutschige Strasse nach Arosa und freute sich auf eine Begegnung mit den Eichhörnchen. Der Reiseleiter hatte auch hier vorgesorgt, und so kamen die Tierchen zu ihren Nüssen, falls sie ihnen die frechen Tannenhäher nicht vor dem Mund wegpickten. Die kleine Gruppe bestaunte unterdessen das grosszügige Bärengehege (2,8 ha, dank der Organisation „vier Pfoten“!). Man merkt es den Vorderhand noch drei dreizehnjährigen Bewohnern an, dass sie in Albanien und Rumänien ein trauriges Leben führen mussten. Wie uns ein Wärter erklärte, hat jedoch das natürliche Verhalten bereit gute Fortschritte gemacht. Im Güterschuppen trafen wir uns wieder, zufrieden in angenehmer Gesellschaft einen schönen Tag erlebt zu haben. Vielen Dank, Richard Lendi für deinen Einsatz!